The Crew bekommt eine Remake. Dieser trägt den Zusatztitel „Wild Run“.
Wir haben uns die Beta einmal genauer angeschaut und sind mit vielen Erwartungen und Hoffnung ins Spiel eingestiegen.
Was wir vom Spiel halten, findest du hier in Text und in Videoform!

 

Was gibt’s Neues?

In The Crew Wild Run bekommen wir nicht nur den alten Inhalt vom Vorgänger, sondern in der Welt von The Crew hat ein neues großes Event gestartet: „The Summit“. Das steht nun im Fokus von The Crew Wild Run und bringt uns 4 neue Rennmodi mit, die im Singleplayer oder im PvP Modus ausgetragen werden können. Die neuen Rennmodi unterteilen sich in Monstertrucks, Motorräder, Dragstar und Driften. Dazu soll noch eine „komplette grafische Überholung“ geben, wenn man das so nennen kann.

Dazu gekommen sind 4 neue Rennmodi.
Monstertrucks, Driften, Motorräder und Dragster.
Dazu gibt’s auch für die jeweiligen Fahrzeugklassen passende Rennen.
Mehr gibt’s eigentlich nicht.
Das ganze spielt sich weiterhin in den kompletten USA.

 

Was gibt’s also genaueres zu den Rennmodi zusagen?

Dragster:

Verschiedene Standardfahrzeuge können zu Dragster umgebaut werden, dass funtioniert wie im alten The Crew. Einfach zum richtigen Händler fahren und das Update-Kit kaufen. Dies kostet je nach Ausbaustufe dementsprechend mehr oder weniger.
Dragster sind wie auch im realen Leben für Beschleunigungsrennen gedacht, denn die Lenkung ist in diesen Autos ab ca. 150km/h unkontrollierbar. Es gibt nur ein Weg – nach vorne! Was leider in der Beta ünglücklich umgestzt wurde, weil die Strecke in der Beta eine Kurve hatte.
Die Autos schaffen dadurch mit Windschatten locker über 530km/h.

Drift:

Die Driftrennen sind was für die Querfahrer. Wer die meisten Drifts am Stück hin bekommt, sahnt fette Punkte ab und fährt sich somit zum Sieg.
Die Steuerung der Autos ist sehr arcadelastig. Die Autos bringen einem nicht das Gefühl rüber Power unter der Haube zu haben. Sie beschleunigen sehr langsam, ob man das Gas voll durch drückt oder nur mit halb Gas beschleunigt, macht es kein Unterschied. Somit ist es eine Leichtigkeit in den Drift zu kommen. Man lenkt ein und schon bricht das Heck des Fahrzeugs aus. Wer gehofft hat mit Gas und Bremse die Länge und Winkel des Drifts zu kontrollieren, wird leider enttäuscht sein. Im freien Modus sind die Autos leider auch nicht zu gebrauchen, weil sie wie gesagt eine schlechte Beschleunigung haben und bei leichtester Lenkbewegnung den Drang haben auszubrechen. Die Steuerung ist somit sehr einfach Gehalten und für den Hardcore Rennfahrer leider nichts. Nun zum Rennen. Das Rennen war ein kleiner Rundkurs, der um einen Straßenblock führte. Das Event konnte man im Singlepalyer oder mit Freunden zusammen spielen.

Monstertrucks:

Jeder kleine Junge will fette große Monstertrucks fahren.
In The Crew Wild Run fährt man mit diesen in den Rennen Stunts in einer Arena mit Rampen, Schanzen und Loopings. Dabei sammelt man Punkte ein, die in der Arena verteilt sind. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.
Zusätzlich gibt’s den Königs-Modus. Dabei sammelt ein Fahrer eine Krone auf. Alle anderen müssen diese versuchen dem „Träger“ zu entlocken indem man ihn rammt.
Zusätzlich hat der Träger ein Zeitlimit. Ist dies abgelaufen, verliert er die Krone wieder. Diese wird anschließend neu gespawnt und das Spiel beginnt von vorne.
Dies kann aber verhindert weden, indem er Zeitpacks aufsammelt, die in der Welt spawnen.
Hat er also ein guten Lauf, kann dies bis zum Ende der Runde dauern.
Dies ist übrigens nach 5 Minuten per Timer festgelegt.

Motorräder:

Auch Bikes gibt’s nun im Spiel. Von Motorcross zu Straßenbikes bishin zur Highspeedmaschine ist alles dabei.
Die Bikes fährt man in normalen Straßenrennen. Also nichts Besonderes. Die Steuerung ist überraschend gut gelungen. Wir haben da eher mit einer Watch Dogs Steuerung gerechnet. Aber wer z.B. MotoGP gespielt hat wird sich recht gut mit der Steurung zu recht finden. Mit Gamepad kann man das Motorrad recht gut durch die Welt von The Crew manövrieren, mit Tastatur ist es machbar aber gewöhnungsbedürftig. Was schade ist, ist dass die Motorräder leider keine Chance gegen Autos haben. Das liegt daran, dass sie eine komische Übersetzung haben. Der 6te Gang war in der Beta leider nicht nutzbar, weil das Motorrad im 6ten Gang nicht mehr beschleunigt hat, außer es fuhr im Windschatten eines Fahrzeuges. Der Top Speed war dann kruz bis zu 397km/h möglich. In den Kurven musste man stärker abbremsen als Autos. Was die Beschleunigung leider nicht wieder raus geholt hat, da die meisten Autos schneller beschleunigen konnten.

Die Story:

Naja, da gibt’s nicht viel zu sagen. Es ist die alte The Crew Story mit der Erweiterung des Events „The Summit“.
Dies ist eine große Sommer-Auto-Party.
Diese Party ist dort mit einem Festplatz angesiedelt. Die Party an sich findet aber in den ganzen USA statt.
Dort findet man alle neuen Rennmodi.
Das ist der einzige Treffpunkt für Rennen. In der Welt sind die üblichen „Mini-Events“ verteilt, die man schon aus dem alten The Crew kennt. Somit hat man die Möglichkeit, seine verbauten Teile für sein Fahrzeug zu bessern.
Bei „The Summit“ kann man einige Rennen fahren, die alle neuen Fahrzeugklassen betreffen. Es werden dabei Punkte und Zeiten notiert.
Hat man alles fertig, gibt’s an jedem Monatsende ein großes Endevent.
Was man dort allerdings gewinnen kann, wissen wir nicht.

 

Die Grafik:

Die „bessere Grafik“ welche die Entwickler angekündigt haben, blieb aus.
Fahrzeuge werden jetzt etwas schmutziger als früher und ein wenig wurde am Licht experimentiert, das wars aber auch. Wobei ich mir beim letzten Punkt nicht sicher bin, ob die Lichteffekte doch eher mehr ein extremer Bug waren, da heftigste Überblendungen sehr häufig auftraten.
Mehr dazu und vor allem ein genaueren Einblick, gibt’s im Video.

 

Gab es Bugs?

Wie in jeder vernünftigen Beta gab es auch in The Crew Wild Run Bugs.
Wir hatten eigentlich alles dabei.
Nicht nachladende Spielewelten, in der man Stecken blieb, Abstürze des Spiels, lange Ladezeiten ohne Grund, Stolpersteine überall in der Welt, Grafikfehler, nicht funktionierende Steuerung, Serververbindungsfehler, etc.
Alles war dabei.
Man kann nur hoffen, dass diese schnell gefixt werden.

 

Fazit:

Das Spiel hat viele, viele Fehler, die auch im ersten The Crew Part vorhanden waren. Dass diese schon wieder/immer noch da sind, stört uns.
4 neue Klassen sind ebenfalls zu wenig, da auch das Tuning nicht mehr und besser wurde wie im ersten Part.
Zumal die Steuerung der neuen Fahrzeuge zum Großteil total überarbeitet werden muss. Diese sind schlicht und einfach nicht gut.
Zum Schluss hin schreckt uns der Preis des Games sehr vor einem Kauf ab.
Unsere Meinung wäre: Entweder gratis DLC für diejenigen die The Crew bereits besitzen oder als 5€-DLC. Mehr ist es aktuell nicht wert.
Kaufempfehlung also? Nein! Nicht bevor wir alles gesehen haben und wissen, worauf wir uns einlassen.

Achja, Hoffnung bleibt! Das Produkt ist aktuell im uPlay-Store nicht vorbestellbar!
Wird es eventuell gratis?

 

Genauer Einblicke ins Spiel, sowie ein Einblick in Grafik und Steuerung, seht ihr in diesem Review:

 

Ein paar Screenshots aus dem Spiel, haben wir hier für dich auch noch dabei. Klick sie an, zum vergrößern.

Hoerli

Heiho! Ich bin Administrator von GameMania, YouTuber, Livestreamer und vieles mehr! Manchmal fülle ich die Keksschachtel wieder auf :)